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SUMMARY:Solothurner Filmtage | Golden Eighties
DESCRIPTION:Golden Eighties\nSpielfilm\n1986\n\nSehnsucht und Liebeskummer 
 in einem unterirdischen Brüsseler Einkaufszentrum. Zwischen einem Bekleidu
 ngsgeschäft\, einem Coiffeursalon\, einem Steh-Café und einem Kino singen\
 , tanzen und träumen Angestellte hoffnungslos vom grossen Beziehungsglück\
 , das ihre Produkte versprechen. Das skurrile Shoppingcenter-Musical der b
 elgischen Kultregisseurin erinnert nicht zufällig an Greta Gerwigs «Barbie
 »: Mit abgründig herzergreifenden Chansons\, jeder Menge Camp und einer br
 illanten Delphine Seyrig als Geschäftsführergattin mit KZ-Vergangenheit ma
 chte der Film schon 1986 vor\, wie man die sexistische Konsumkultur mit ih
 ren eigenen Mitteln schlägt.\n\n\n«Chantal Akerman inszeniert diesen musik
 alischen Reigen 1986 in der dreieckigen Halle eines unterirdischen Brüssel
 er Einkaufszentrums\, zwischen einem Bekleidungsgeschäft\, einem Friseursa
 lon und einem Kiosk-Café. Das Lächeln und die Tränen ihrer Figuren\, ihre 
 enttäuschten Hoffnungen und wiedererweckten Träume spielen sich vor dem Hi
 ntergrund einer von Krieg und Holocaust zerrütteten historischen Landschaf
 t ab. (…) Akerman verknüpft durch ihre Choreografie erotische Krisen mit p
 olitischen\; sie setzt eine Schar bunt gekleideter Kunden und Angestellter 
 in Bewegung\, die die skurrilen\, schwungvollen Texte der Lieder zum Beste
 n geben\, die Akerman selbst geschrieben hat und die munter zwischen Unhei
 l und Apokalypse balancieren.» \n(Richard Brody\, The New Yorker\, 25.3.20
 22)\n\n\n
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