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SUMMARY:Solothurner Filmtage | Le Quatuor des Possibles
DESCRIPTION:Le Quatuor des Possibles\nDokumentarfilm\n1992\n\nDer Film\, de
 r sich zwischen Dokumentarfilm und filmischem Gedicht bewegt\, präsentiert 
 sich als eine Suche – eine Untersuchung – ausgehend von Luigi Nonos Quarte
 tt Fragmente-Stille\, an Diotima. Diese Suche ist sowohl die der Musiker d
 es Arditti-Quartetts (die bei ihren Proben begleitet werden) als auch die 
 der Regisseurin\, die sich mit den verschiedenen Bedeutungen des Werks aus
 einandersetzt: der Musik des Komponisten\, seinen ethischen und politische
 n Fragen\, seinen Bezügen zu Hölderlin\, Beethoven\, Verdi\, Maderna und O
 ckeghem.\n\nBei Luigi Nono\, dem linksradikalen Venezianer und Komponisten 
 einer engagierten\, von politischen Texten geprägten Musik\, dauerte diese
 r Schritt lange. Er brauchte 25 Jahre\, bis er den Wunsch des La Salle Qua
 rtetts nach einem Streichquartett erfüllte. Sein letztendlich 1980 in Bad 
 Godesberg uraufgeführtes\, fast 40minütiges Quartett zählt zu den meistdis
 kutierten Werken des Genres. Nicht nur\, dass die Kritiker darin eine Wend
 e des Meisters weg vom politischen Engagement\, hin zu „neuer Innerlichkei
 t“ witterten\; auch für das Publikum ist das Werk eine in jeder Hinsicht e
 xtreme Hörerfahrung\, die sich fast permament an der Grenze zur Stille abs
 pielt.\n\n\n
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