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SUMMARY:Solothurner Filmtage | Paul Sacher – Portrait du mécène en musicien
DESCRIPTION:Une journée à Satigny\nDokumentarfilm\n2026\n\nIn Satigny\, unw
 eit der französischen Grenze\, wurde Edna Politis Frühwerk neu digitalisie
 rt und untertitelt. Am 17. Dezember 2025 besuchte ein Filmteam den Ehrenga
 st unseres «Rencontre»-Programms im Labor von Color Grade.\n\nDer 12-minüt
 ige Kurzfilm ist ein Porträt einer Filmemacherin\, die einer komplexen Wel
 t mit Optimismus – aber auch mit Realismus begegnet: «Die Weltgeschichte i
 st etwas Verworrenes und die Menschen sind\, was sie sind: nicht immer so 
 nett\, aber trotzdem wunderbar.»\nEdna Politi kennt die Tücken\, aber auch 
 den Reichtum der Interkulturalität. Im Libanon geboren und aufgewachsen\, 
 studierte sie in Israel und Berlin\, bevor sie via Paris nach Genf zog. Si
 e bezeichnet sich als Internationalistin\, die in der jüdischen\, arabisch
 en und europäischen Kultur gleichermassen zu Hause ist: «Ich kann nicht ve
 rstehen\, warum Menschen Angst davor haben\, auf mehreren Seiten zu stehen
 .»\n\nEdna Politis Biografie spiegelt sich in ihrer Nahost-Trilogie. «Für 
 die Palästinenser\, eine Israelin berichtet» (1974) zeichnet ein vielschic
 htiges Bild des palästinensischen Alltags in den bewegten 1970er-Jahren. I
 n «Anou Banou oder die Töchter der Utopie» (1983) lernt das Publikum sechs 
 Frauen kennen\, die aus zionistischen\, sozialistischen und feministischen 
 Motiven ins «gelobte Land» zogen. Der Spielfilm «Wie das Meer und seine Wo
 gen» (1980) schliesslich verlagert die Begegnung ins Exil: Die Jüdin Eva u
 nd die Muslimin Samia\, einst vereint durch Studium und Freundschaft in Be
 irut\, treffen sich nach Jahren in Paris wieder.\n\nDie Restaurierung von 
 Edna Politis Filmen war ein Abenteuer. Ein Filmnegativ wurde in München en
 tdeckt\, vom anderen fehlte ein Drittel des Films. Dank dem Engagement der 
 Cinémathèque suisse\, dem Labor Color Grade\, der Deutschen Kinemathek und 
 nicht zuletzt der Regisseurin selber kann das Publikum nun aber alle drei 
 Filme restauriert im Kino bewundern.\n\n«Une journée in Satigny» gibt eine
 n Vorgeschmack auf die «Semaine à Soleure»\, die wir zusammen mit Edna Pol
 iti und ihren Filmen feiern. Die Retrospektive läuft ab Freitag\, XX.XX.XX
 XX an den Solothurner Filmtagen.\n\n\nPaul Sacher – Portrait du mécène en 
 musicien\nDokumentarfilm\n2001\n\nWie und warum wird man zu einem Paul Sac
 her? Der Film über einen der bedeutendsten Musikmäzene dieses Jahrhunderts 
 – über 300 Auftragswerke! – ist ein Portrait in Form einer Befragung. Schr
 ittweise wird uns dieser Mann des öffentlichen Lebens\, der gleichzeitig a
 uch seine geheimnisvollen Seiten hat\, näher gebracht. Der Mäzen war auch 
 Dirigent\, Direktor von Musikinstitutionen und Grossindustrieller bei Hoff
 mann-La Roche. Anhand seiner Erfahrungen beleuchtet der Film die wirtschaf
 tlichen Bedingungen\, die das Musikleben eines Landes prägen und die leben
 diges\, künstlerisches Schaffen ermöglichen. Er reflektiert die sich wande
 lnden Beziehungen zwischen Kunst und Geld und zwischen Künstlern\, Geld un
 d Macht.\n\n\n
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